TippSchneiden wie die Profis

Praktische Tipps rund um das richtige Schneiden von Südtiroler Speck g.g.A.  

 

Mild geräuchert, wenig Salz und eine Gewürzmischung, deren Rezept ein streng gehütetes Familiengeheimnis ist. Wacholder, Rosmarin oder Lorbeer bleiben als Grundzutaten in der traditionellen Herstellung immer gleich, die Zusammenstellung davon aber variiert von Hersteller zu Hersteller.  Diese individuellen Noten zeichnen jeden Südtiroler Speck g.g.A. aus und natürlich seine außergewöhnliche Konsistenz. Wie Sie die Südtiroler Delikatesse bestmöglich kredenzen? Erst der richtige Schnitt macht den echten Genussmoment mit Südtiroler Speck g.g.A. aus.

Mit diesen Tipps gelingt er Ihnen garantiert: Falls Sie es bevorzugen, den Südtiroler Speck g.g.A. in hauchdünnen Scheiben zu genießen, dann sollte er mit einer Aufschnittmaschine, macht der Metzger gerne, oder mit einem großen scharfen Küchenmesser mit glatter Klinge geschnitten werden. Bei der traditionellen Variante hingegen schneidet man vom Speckstück der Länge nach eine etwa 3 cm dicke Scheibe ab und entfernt die Schwarte. Wer es gern milder mag, kann auch die Gewürzkruste entfernen – bleibt diese dran, schmeckt der Speck kräftiger und würziger. Anschließend schneidet man den Südtiroler Speck g.g.A. in dünne kleine Scheiben, damit für den richtigen Biss und das unverwechselbare Aroma gesorgt ist. Die Schnittform für den Südtiroler Speck g.g.A. hängt allerdings auch von der Verwendung ab.

 
Nachgefragt bei Nadine Raich, Speckproduzentin aus Partschins

 

Ob zur Marende oder zum Aperitif, aber auch als vielseitige Zutat beim Kochen: der Südtiroler Speck g.g.A. ist ein begnadeter Allrounder – sofern er richtig geschnitten ist. Für die originalen Südtiroler Speckknödel gibt man den Speck in kleinen Würfeln in den Knödelteig, für Spaghetti Carbonara oder Flammkuchen mit Zwiebeln und Speck hingegen empfehlen sich kleine, dünne Streifen. Für Hauptgerichte wie Tagliata mit Speck und Parmesan oder Rote-Bete-Pizza mit Speck und Gorgonzola sollten Sie den Südtiroler Speck g.g.A. in große, hauchdünne Streifen schneiden.

Sie servieren den Südtiroler Speck g.g.A. pur? Dann holen Sie ihn am besten eine halbe Stunde vorher aus dem Kühlschrank:  Bei Raumtemperatur entfaltet er seinen optimalen Geschmack.