Recla

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Beim Würzen des Südtiroler Speck befolgen wir seit Jahren das gleiche Familienrezept, welches vom fleißigen, einheimischen Stammpersonal umgesetzt wird“, so Franz Recla.

Der Ortler ist mit 3.905 m der höchste Berg Südtirols. Die Nordwand gilt als größte Eiswand der Ostalpen. Und warum ist das wichtig für den Speck von Recla? Der Betrieb in Schlanders liegt zwischen dem Ortler- und dem Weißkugelmassiv. Die Gletscher dieser Gegend haben einen starken Einfluss auf das Klima. Die Luft ist sehr trocken, kühl und rein. Recla verwendet 90 Prozent Außenluft zur Trocknung und Reifung. Die gute Reifung des Specks ist ganz stark an dieses Gebiet und sein Klima gebunden. Deshalb ist der Ortler auch Motiv des Specks der Familie Recla.

Der Südtiroler Speck wird noch heute in denselben fünf Schritten hergestellt wie früher beim Bergbauern. Er wird mild geräuchert und mindestens 22 Wochen lang gereift. Beim Würzen befolgt man seit Jahren das gleiche Familienrezept.

Der Betrieb Recla gehört zu 100 Prozent der Familie Recla. Die Tradition, Wurstwaren zu produzieren, wurde von Generation zu Generation weitergegeben. Die erste Firma entstand schon im 19. Jahrhundert. Der Vater der heutigen Besitzer machte sich später in Schluderns selbstständig. 1985 realisierten sie den ersten Exportbetrieb in Schlanders. 1995 übernahmen sie ein weiteres Werk in Tschars. Im Jahr 2000 vergrößerten sie den Sitz in Schlanders. Ein Meilenstein in der Betriebsgeschichte war die Exporterlaubnis in die USA im Jahre 2004. Den Amerikanern ist Italien durchaus ein Begriff. Doch beim Südtiroler Speck musste man bei Null anfangen. Da gab es viel Pionierarbeit zu leisten. Ihr erster Kunde war ein Feinkostladen aus Little Italy in Manhatten. Inzwischen konnten die Reclas sogar McDonalds für ihren Speck begeistern.

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Recla
Recla GmbH
Gewerbegebiet 2, 39028 Schlanders
Tel. +39 0473 737 300

info@recla.it | www.recla.it