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Südtiroler Speckkonsortium – Qualität und Schutz

Zusammenschluss der Hersteller

Die Schutzvereinigung, genannt „Südtiroler Speck Consortium“, wurde 1992 von 17 Produzenten mit Sitz in der Handelskammer Bozen gegründet. Bereits 1980 hatten vier Südtiroler Hersteller eine Vereinigung ins Leben gerufen, um sich vor unkontrollierten Produkten zu schützen. Der Erfolg blieb nicht aus. 1996 erhielt der Südtiroler Speck von der EU die geschützte geografische Angabe zugesprochen. 2003 wurde das Südtiroler Speckkonsortium vom italienischen Ministerium für Forst- und Landwirtschaft offiziell gemäß Gesetz 526/99 als Schutzkonsortium anerkannt. Heute vertritt die Schutzvereinigung die Interessen von 30 Speckherstellern in Südtirol.

Zu den Aufgaben des Südtiroler Speckkonsortiums gehören die Qualitätspolitik, der Schutz der Marke und die Durchführung von Werbemaßnahmen, welche von den Richtlinien der EU (Reg. 510/2006), des Staates (Gesetz 526/99) und der Autonomen Provinz Bozen geregelt werden. Oberstes Ziel des Konsortiums ist es, die Qualität vom Südtiroler Speck g.g.A. zu sichern und das Vertrauen der Verbraucher in das Produkt immer weiter zu steigern.

Zur Bewältigung dieser Aufgaben arbeitet das Südtiroler Speckkonsortium eng mit verschiedenen Institutionen auf lokaler und nationaler Ebene zusammen: der Autonomen Provinz Bozen, dem Ministerium für Forst- und Landwirtschaft, dem unabhängigen Kontrollinstitut Istituto Nord Est Qualità (INEQ) und der Export Organisation Südtirol der Handelskammer Bozen (EOS).