
Rinner
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Was mit einer kleinen Dorfmetzgerei begann, entwickelte sich zu einem Betrieb mit klarer Ausrichtung auf qualitätsorientierte Speckherstellung.
Speck aus Latsch
Im Jahr 1955 wurde die Metzgerei Rinner von den Eltern des heutigen Inhabers in Latsch gegründet. In den Anfangsjahren war der Betrieb stark vom klassischen Metzgerhandwerk geprägt.
Sohn Alexander Rinner wuchs früh in die Arbeit hinein und half von Beginn an im elterlichen Unternehmen mit. Schon bald reifte in ihm der Wunsch, sich von dem Konzept der traditionellen Dorfmetzgerei zu lösen und den Fokus gezielt auf die Herstellung von Speck sowie Räucher- und Dauerwaren auszurichten. Diese strategische Wende legte den Grundstein für die Weiterentwicklung des Familienbetriebs, der inzwischen in zweiter Generation geführt wird.
Traditionelle Reifung mit Zeit und Ruhe
Die Speckherstellung bei Rinner ist auf lange Reifezeiten und einen kontrollierten Herstellungsprozess ausgerichtet.
Bei der Herstellung des Specks verzichtet Rinner bewusst auf schnelle oder künstliche Reifung. Nach dem Einsalzen werden die Hammen mit einer hauseigenen Gewürzmischung aus Knoblauch, Pfeffer, Salz und Koriander eingerieben und für rund 14 Tage im Pökelraum gelagert. Anschließend erfolgt das Räuchern mit Buchenholz. Die Reifung dauert mindestens sieben Monate und findet in klimatisch kontrollierten Räumen sowie in einem Steinkeller statt, in dem die Produkte an der Vinschgauer Bergluft behutsam trocknen können.
Neben Speck bietet die Metzgerei auch verschiedene Salami- und Räucherwaren an. Der Verkauf erfolgt über den eigenen Detailhandel in Latsch sowie über ausgewählte Märkte in Südtirol, Norditalien und im süddeutschen Raum.


