
Viumser Speck
Viums, Natz/Schabs Karte ansehen
Persönliche Beratung, kontrollierte Herstellung und ein klarer Fokus auf Qualität sind die Markenzeichen des Kleinbetriebs.
Individuelle Betreuung
Seit 2004 führen Robert Priller und sein Geschäftspartner Florian Überbacher den Metzgereibetrieb Viumser Speck im kleinen Ort Viums in der Gemeinde Natz-Schabs. Der Betrieb orientiert sich bewusst am Grundsatz „klein, aber fein“ und verbindet handwerkliche Speckherstellung mit direktem Kundenkontakt.
Neben der Produktionsstätte gehört auch ein eigener kleiner Laden zum Unternehmen, in dem die Kunden persönlich von den Inhabern betreut werden. Die Lage zwischen Pustertal und Eisacktal, geprägt von Apfelplantagen und Berglandschaft, bildet einen ruhigen Rahmen für einen Betrieb, der auf überschaubare Mengen und regionale Nähe setzt.
Bewusste Rohstoffwahl und lange Reifung
Natürliche Zutaten, kontrollierte Fütterung der Tiere und ein klar strukturierter Herstellungsprozess.
Für den Viumser Speck werden Schweine gezüchtet, deren Futter ausschließlich aus Gerste besteht – ein entscheidender Faktor für die gewünschte körnige Fettstruktur. Die Hammen müssen kompakt und trocken sein und idealerweise ein Mindestgewicht von rund 7,5 bis 8 Kilogramm aufweisen. Nach dem Würzen mit Salz und einer hauseigenen Gewürzmischung unter anderem aus Pfeffer und Piment folgt eine rund 18-tägige Phase in der Salzlake. Anschließend werden die Stücke aufgehängt, schonend geräuchert und dann über mehrere Monate im Reiferaum gelagert. Erst nach sechs bis acht Monaten Reifezeit ist der Speck verzehrfertig.
Ein Beruf, der sich ergeben hat
Der Weg zum Metzger war für Robert Priller nicht geplant, sondern das Ergebnis unvorhergesehener Umstände. „Eigentlich war es mehr Zufall, dass ich damals keine freie Stelle als Koch oder Gärtner in Brixen gefunden habe“, erzählt Robert Priller. Stattdessen begann er 1984 eine Metzgerlehre.


