Es gibt mehrere Möglichkeiten, den Südtiroler Speck zu genießen. Je nach Schnitt erhält diese Südtiroler Spezialität einen neuen, leicht veränderten Geschmack. Viele bevorzugen den Speck hauchdünn mit der Aufschneidemaschine geschnitten, andere schwören auf die traditionelle Methode und schneiden den Speck mit der Hand auf: mit oder ohne Kruste, als Würfel, Scheiben oder dünne Streifen.
Der richtige Schnitt
- Vom großen Stück Speck eine ca. 3 cm dicke Scheibe abschneiden.
- Wer es lieber milder mag, kann die Gewürzkruste entfernen, ansonsten erhält man einen kräftigen und würzigen Geschmack.
- Dieses Stück kann entweder in Scheiben, in dünne Streifen oder in Würfel geschnitten werden.
Am besten genießt man den Speck wenn er gegen die Faser geschnitten wird.
Die richtige Lagerung
In der Vakuumverpackung hält sich Speck an einem kühlen, dunklen Ort oder im Kühlschrank über mehrere Monate. Einmal geöffnet, soll der Speck vor dem Verzehr einige Stunden bei Raumtemperatur atmen, damit er sein Aroma entfalten kann. Unverpackt lässt er sich einige Wochen lang in ein Stofftuch gewickelt oder zwischen zwei tiefen Tellern gut aufbewahren. Allerdings sollte er nicht neben Lebensmitteln liegen, die einen starken Eigengeruch haben.
Nährwerttabelle
Die überschaubaren Kalorien und der hohe Anteil an hochwertigen Eiweißen machen den Südtiroler Speck zu einem idealen Lebensmittel in der modernen Küche und zu einer schmackhaften Alternative zu frischem Fleisch, Eiern und Käse.
Nährwerte pro 100 g Südtiroler Speck
Energiewert 300 Kcal/1.254 KJ
Eiweiß 30,7 g
Kohlenhydrate 1,2 g
Fette 19,1 g
davon gesättigte Fettsäuren 6,6 g
Balaststoffe 0 g
Natrium 14.874 mg/kg
Quelle: Südtiroler Speckkonsortium, 2011