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Schritt 2

Typisch gewürzt

Typisch gewürzt

Lorbeer, Rosmarin, Wacholder - nach wie vor ist die Würzung das Geheimnis in der Südtiroler Speck Herstellung.

Die typische Gewürzkruste verleiht dem Südtiroler Speck g.g.A. sein ganz besonderes Aroma. Es riecht nach Wacholder, Rosmarin, Majoran und Lorbeer, wenn die Schlegel sorgfältig eingerieben werden. Manchmal kommt auch Knoblauch, Koriander oder Kümmel dazu. Während die Grundzutaten für diese Schinkenherstellung wie Salz und Pfeffer immer die gleichen bleiben, gibt es in der Abstimmung der speziellen Gewürze viele Unterschiede von einem Produzenten zum anderen. In den individuellen Gewürzen des Herstellers liegt die ganz persönliche Note des Specks.

Die Schinken-Hammen werden vor dem Räuchern bis zu drei Wochen lang in kühlen Räumen gepökelt. Während dieser Zeit werden die Schinken mehrere Male gewendet, um das Eindringen der Pökelmasse zu ermöglichen. Wie häufig das während der Schinkenspeck Herstellung geschieht, ist wiederum das individuelle Rezept des Speckproduzenten. Während die einen die Pökelmasse immer wieder über die Speckseiten gießen, ziehen es die anderen vor diese abrinnen zu lassen. Der Salzgehalt darf im Endprodukt nicht mehr als 5% betragen.

Die Würzung bei der Südtiroler Speck Herstellung basiert auf dem eigenen Rezept eines jeden einzelnen Produzenten. Als Familiengeheimnis gehütet und von Generation zu Generation weitergegeben. Das macht den Speck Stück für Stück einzigartig.