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Schritt 4

Typisch gereift

Typisch gereift

Mit Ruhe zur Reife - für einen feinen Geschmack.

Nach dem Räuchern braucht der Südtiroler Speck Zeit, um in Ruhe im Einklang mit der Natur zur einzigartigen Spezialität zu reifen. Früher geschah diese Phase der Schinkenherstellung in den Kellern der Südtiroler Bauernhöfe, wo konstant kühle Temperatur und optimale Luftfeuchte herrschte.

Noch heute werden die Schinken in gut durchlüfteten, von Südtiroler Bergluft durchströmten Räumen, gereift. Die Reifezeit hängt vom Gewicht der Hamme ab und beträgt durchschnittlich 22 Wochen. Während dieser Zeit verliert der Speck etwa ein Drittel seines Ursprungsgewichtes und erhält so seine typische, feste Struktur.

Bei dieser Phase der Schinkenherstellung bildet sich eine natürliche, aromabildende Schimmelschicht auf dem luftgetrockneten Schinken, welche nach der Reifung abgewaschen wird. Sie ist ein Zeichen für die optimalen Reifebedingungen und die hohe Qualität des Specks. Die Schicht schützt den Speck in der Reifephase davor, dass er zu stark austrocknet und sich an der Oberfläche Trockenränder bilden. Dank des Schimmels reift der Speck gleichmäßig im Inneren. Er ist zudem ausschlaggebend für den Geschmack dieses luftgetrockneten Schinkens, denn er sorgt dafür, dass die starken Geschmacksnoten der Räucherung und der Gewürze abgerundet werden. So erhält der Südtiroler Speck g.g.A. seinen typischen Geschmack: mild - ausgewogen und leicht nussig.